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Betreff: Nachlese zum Equal Pay Day – was wir erreicht haben

Liebe Game Changer,
am 10. März 2021 war es soweit: Equal Pay Day in Deutschland! Seit Januar haben wir mehr als 70 Game Changer im Rahmen unseres Kampagnenmottos „Game Changer – Mach dich stark für equal pay“ auf unseren sozialen Kanälen veröffentlicht. Vorbilder, die einen Beitrag für eine gerechtere Gesellschaft leisten. Bekannte Persönlichkeiten wie Bundesministerin Franziska Giffey, Journalistin Pinar Atalay oder Moderator Jo Schück sowie Menschen aus der Zivilgesellschaft haben unsere Kampagne unterstützt. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich.

Trotz Corona haben auch in diesem Jahr Mitstreiterinnen und Mitstreiter im ganzen Land Aktionen organisiert, um auf die Lohnlücke hinzuweisen, online und offline: Virtuelle Podiumsdiskussionen, Workshops, Hackathon, die Tram für equal pay durch München, eine Frauenfußballmannschaft der 1. Bundesliga, die mit Equal Pay Day-Flagge ins Stadion einzieht – um nur einige der tollen Aktionen zu nennen. Schicken Sie uns Ihre Fotos vom Aktionstag, die wir gerne auf unserer Homepage veröffentlichen. Bitte nicht vergessen: Nennen Sie uns den Namen von Fotografin oder Fotografen, falls sie genannt werden sollen.

Was uns besonders freut: Viele haben in diesem Jahr unsere Vorlagen für die sozialen Netzwerke genutzt. Auch haben die Medien deutlich mehr zu equal pay berichtet als in den Jahren davor. Das zeigt uns: Geschlechtergerechtigkeit ist eines der großen Themen der Zeit und unser gemeinsames Engagement zahlt sich aus!

Pünktlich am Tag vor dem Equal Pay Day hat das Statistische Bundesamt die Zahlen für die Lohnlücke in Deutschland für 2020 veröffentlicht. Mit 18 Prozent liegt sie einen Prozentpunkt unter der für 2019.  Das Datum des nächsten Equal Pay Day rutscht so drei Tag nach vorne und findet am 7. März 2022 statt.

Wie wird sich die Corona-Krise auf die Verteilung von unbezahlter Care-Arbeit und bezahlter Erwerbsarbeit auswirken? Welche Auswirkungen hat die digitale Transformation auf Geschlechtergerechtigkeit? Wann werden Berufe, in denen hauptsächlich Frauen arbeiten, fair bewertet und fair bezahlt?  Deutschland hat in der Pandemie mehr als 9000 Pflegekräfte verloren. Die Arbeitsbedingungen sind für viele untragbar. Dennoch scheiterte der so wichtige Tarifvertrag zur Altenpflege an der katholischen Caritas.

Wir sehen: Es bleibt viel zu tun, denn 18 Prozent Lohnlücke sind 18 Prozent zu viel. Im Superwahljahr 2021 können wir als Game Changer die Weichen dafür stellen: Gehen Sie wählen und entscheiden Sie sich für eine Partei, die konkrete Maßnahmen für Geschlechtergerechtigkeit in ihrem Programm stehen hat, um Veränderungen wirksam voranzubringen.

Liebe Game Changer, wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre unermüdliche Arbeit. Gemeinsam schaffen wir es.

Herzliche Grüße

Ihr Equal Pay Day-Team




EU: Neue Maßnahmen für Lohntransparenz


Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag zur Lohntransparenz vorgelegt, mit dem sichergestellt werden soll, dass Frauen und Männer in der EU gleiches Entgelt bei gleicher Arbeit erhalten. Der Vorschlag stärkt die Instrumente, mit denen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Rechte geltend machen können, und erleichtert den Zugang zur Justiz.

Hier gibt es weitere Infos.



Digitaler Girls' und Boys'Day am 22. April


Berufsorientierung 4.0 – unter diesem Motto stehen der Girls'Day und der Boys'Day 2021. Die Aktionstage gegen Rollenklischees im Beruf finden bundesweit am 22. April statt. Teil dieser Events ist ein öffentliches Live-Programm mit spannenden Impulsen, Interviews und Diskussionsrunden. Mit dabei sind Vorbilder aus verschiedenen Berufsfeldern und Politik, Influencerinnen und Influencer.

Hier finden Sie alle Infos.



„Bundesstiftung Gleichstellung“ errichtet


Das Bundeskabinett hat am 10. März beschlossen, eine "Bundesstiftung Gleichstellung" zu errichten. Die Stiftung will zeigen, wo es noch mehr Gleichstellung braucht und dafür Lösungen finden. Außerdem soll sie Engagierte für die Gleichstellung vernetzen und unterstützen. Das Wissen zu Gleichstellungsfragen soll vermehrt und mit Bürgerinnen und Bürgern diskutier werden.

Hier gibt es weitere Infos.


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initiiert vom

BPW Germany

gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


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